LIENNE - Sunrise Musikvideo

Da wir immer daran interessiert sind, aufstrebende Talente zu fördern , picken wir hin und wieder Künstler heraus und erstellen für diese Musikvideos oder auch Social Media Content.

In diesem Fall ist unsere Wahl auf die wunderbare Lienne aus Augsburg gefallen, die durch ihr unglaubliches Talent noch einen großen weg vor sich hat.

Hier ein kleiner Einblick in die Dreharbeiten zu dem Musikvideo/LiveSession zu ihrem Song “Sunrise”

Unterwegs fuer MINI Deutschland

Seit fast einem Jahr übernehmen wir die Contenterstellung für Mini Deutschland im Bereich Help-Content.

In Zusammenarbeit mit der Hamburger Agentur Territory - Content to Result haben wir hier das ein oder andere schöne Projekt umsetzten können.

Hier ein kleiner Einblick in den Drehablauf des Contents für den neuen Mini Cooper SE:

Philipp Roth - DOP and Founder RORO Film

Philipp Roth - DOP, Founder RORO FIlm - www.rorofilm.de

Philipp Roth - DOP, Founder RORO FIlm - www.rorofilm.de

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Legendäre Old-Timer als Bewegtbild-Quartett darstellen; Das war der Gedanke hinter diesem Projekt. Dem Liebhaber werden die schwer zugänglichen Klassiker von BMW so auf stilvolle Art und Weise näher gebracht. Durch das minimalistisch wirkende Lichtkonzept heben wir die Formen und Strukturen der Fahrzeuge hervor.

Die R32 ist das erste Motorrad, das von BMW jemals entwickelt wurde.

1939 eroberte der BMW 328 touring coupé die Rennstrecke.

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Gedreht wurde in einer Nebenhalle auf der BMW Klassik.

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Um die Formen gut aus den Fahrzeugen herauszuarbeiten zu können, benötigten ein möglichst großes Toplight. Im studio hängen diese meistens in einer Trasse.

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On location haben wir das mit einem 20x30 Rahmen mit einem 20“ Ultrabounce und 4x Arri M18 gelöst.  So konnten die Stative aus dem Bild gehalten werden und die Fläche war immer noch groß genug.

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Der V12 LMR war der erste BMW, der das 24-Stunden rennen in le mans gewonnen hat.

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Credits:

Shot on RED EPIC

Director: Benjamin Roth

DoP: Philipp Roth

Head of Production: Hondo Ratkovic

Producer: Julian Pfretzschner

AC: Michael Lejmann

Editor: Michael Lejmann

Grading: Philip Roth

Research: Julian Stiller

Account Manger: Felix Meyer


Agency & Executive Production: TERRITORY webguerillas GmbH


Client: BMW Group Classic

Gero Langheinrich - Editor, Motion Designer

Gero Langheinrich - Motion Graphics

Gero Langheinrich - Motion Graphics

Was war deine schönste und anspruchsvollste Produktion?

Die Produktion des Videos "Lifestyle No 1" für die Kommunikationsagentur Häberlein & Mauerer. 

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Was waren deine größten Herausforderungen?


Bei dem Projekt eine Animation für eine große Agentur wie Häberlein & Mauerer zu erstellen, lag die größte Herausforderung im ersten Moment darin, dass von Seiten der Corporate Identity nur sehr wenige (kreative) Freiheiten gestattet sind. Es gibt einen vorgefertigten Schriftsatz, der verwendet werden muss, und natürlich auch gewisse Richtlinien wie mit dem Logo umgegangen werden soll, wie dieses platziert werden darf etc. Es war auch insbesondere deswegen eine große Herausforderung, weil das fertige Video auf Social Media gezeigt werden sollte und die CI-Vorgaben zwar eingehalten, aber zielgruppengerecht abgeändert werden sollten. Denn das Video wurde für einen Facebook Beitrag verwendet, der zeigen sollte, dass die Agentur einen Preis in der Kategorie „Lifestyle“ gewonnen hat. Da von Anfang an klar war, dass in diesem Video mit Freistellern gearbeitet werden muss, war außerdem eine der größten Herausforderungen, diese ansprechend und dynamisch zu animieren, ohne dass der Eindruck entsteht das Ganze sei statisch.

 Wie bist du mit dieser Herausforderung umgegangen?

 Nach einer kurzen Research-Zeit und einer engen Zusammenarbeit mit dem Social-Media-Team bei Häberlein & Mauerer, entstand relativ schnell die Idee, das Thema „die Farbe Grün" aufzugreifen. Dabei sollten grüne Produkte aus dem Kundenportfolio der Agentur aneinandergereiht werden, um zu zeigen, dass Häberlein & Mauerer sehr viele unterschiedliche Marken betreut und um zudem mit der Farbe Grün eine Zugehörigkeit zur eigenen Identität und der CI-Farbe Farbe herzustellen. Mein erster Schritt ist in solchen Fällen zunächst einen groben Ablauf der Animation zu definieren. Das hilft dabei ein Gespür für das Tempo und die Dynamik zu bekommen. Im zweiten Schritt lag es hier nahe, eine Produktauswahl zu treffen, die Musik auszuwählen und die Gesamtlänge des Videos zu definieren. Bei Musik- und Sounddesign habe ich auf die Dienste von Benedikt Mühle zurückgegriffen, mit dem ich auch schon in der Vergangenheit bei ähnlichen Projekten zusammengearbeitet habe. Um sicherzustellen, dass zu jederzeit etwas im Bild passiert, wählte ich eine Animation, bei der die Produkte ineinander überblenden. Am Ende des Videos sollte dann ein großer Schwall grüner Farbe über das Bild laufen und den Hintergrund formen, auf dem dann das Logo entsteht. Zuerst habe ich darüber nachgedacht, dies tatsächlich zu filmen, habe dann aber praktischerweise passendes Stockmaterial gefunden, das ich nur entsprechend umfärben musste. 

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Welche Software hast du verwendet?

 Welche Software hast du verwendet?

 Der Großteil dieser Animation entstand in Adobe After Effects. Um die Grafikelemente vorzubereiten habe ich diese in Adobe Photoshop importiert und für die Animation aufbereitet. Viele Produkte mussten hier auch noch freigestellt werden, um später zu gewährleisten, dass sie sauber auf dem einfarbigen Hintergrund platziert werden konnten. Diese zwei Tools sind für mich im Grunde die Programme, die ich (zusammen mit Cinema 4D) am häufigsten verwende, wenn Motion Graphics gefragt sind.   

 

Wie hat sich dein Team zusammengefunden und wie war die Arbeit mit deinen Mitstreitern?

 Normalerweise kamen derartige Projekte immer so zustande, dass die Kundenberater von Seiten der Agentur auf mich zugekommen sind, um gemeinsam mit mir an dem Projekt zu arbeiten. Da in diesem Fall die Agentur selbst der Kunde war, habe ich direkt mit den entsprechenden Teams und Verantwortlichen zusammengearbeitet, um ohne große Umwege zwei Dinge zusammen zu bringen: die Vorstellungen der Verantwortlichen und meine persönlichen Ideen. Mir liegt bei jedem Projekt sehr am Herzen etwas Besonderes in meine Arbeit zu integrieren. Viele Artists stören sich daran, dass Kundenvorgaben den gestalterischen Freiraum einschränken und es aufgrund dessen nicht möglich ist, seine Kreativität voll auszuschöpfen. Dies mag auf einige Fälle zutreffen, aber ich glaube, dass diesen Spagat zu meisten genau das Reizvolle daran sein kann; sprich: bestehende Vorgaben und Kundenvorstellungen einzuhalten, aber diese auch neu zu interpretieren, mit etwas Besonderem zu versehen und letztendlich etwas ganz Neues zu kreieren.

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Was außer Animation hast du noch im Petto?

 Ich decke fast alle Bereiche aus der Postproduktion ab. Neben Animation und Motion-Design ist mein zweites großes Steckenpferd das Editing. In den letzten Jahren habe ich in einer Agentur gearbeitet und währenddessen auch sehr viel über Video- und Film-Konzeption und Social Media gelernt. Darüber hinaus mache ich von Zeit zu Zeit Compositing, VFX, Colorgrading und für kleinere Produktionen auch Kamera. Mit dem Thema Kamera-Arbeit habe ich mich besonders in den letzten drei Jahren auseinandergesetzt. Zu filmen macht mir sehr großen Spaß und bietet viele wichtige Einblicke in den kompletten Produktions- und Postproduktions-Workflow, weshalb ich dies in den nächsten Jahren noch weiter professionell ausbauen möchte. Last but not least schreibe ich mir noch das Thema Filmmusik-Komposition auf die Fahne. Ich habe eine klassische Klavierausbildung genossen und da trifft es sich gut, diese Leidenschaft zusätzlich noch als Leistung anbieten zu können, denn hin und wieder benötigen die bewegten Bilder eben auch eine akustische Untermalung.

 SCHAUT ES EUCH AN HIER IST DAS ENDPRODUKT:

Maximilian Lamm - DOP, Editor und Colorist

Maximilian Lamm - DOP, Editor und Colorist

Maximilian Lamm - DOP, Editor und Colorist

Was war deine schönste Produktion?

Pam Pam Ida - Vielleicht

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Um was geht’s?

Das Projekt Vielleichtist ein Musikvideo der Sandersdorfer Band “Pam Pam Ida”. Im Video wird eine sozial schwache Familie, mit all ihren Charakteren und deren Eigenheiten, überspitzt portraitiert. Das ganze Geschehen gipfelt schlussendlich in einer ekstatischen Gartenparty.  

Was waren die größten Herausforderungen?

Als Andreas Eckert, der Kopf der Band, mit der Idee des Videos auf mich zukam handelte es sich größtenteils um die Beschreibung der generellen Stimmung. Von Anfang an klar war nur die Location und die überzeichnete Darstellung der Handlung. Anhand des Songs und der Ideensammlung der Band habe ich zuerst ein Drehbuch erstellt. Zur besseren Visualisierung wurde das Drehbuch anschließend in ein grobes Storyboard umgewandelt. Dies war auch die Grundlage für die spätere Shotlist zur besseren Planung der verschiedenen Szenen und Einstellungen.

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Eine besondere Herausforderung stellten die überwiegend im Freien gedrehten Einstellungen dar. Da der Drehplan nach dem Lauf der Sonne ausgerichtet werden musste und die Geschichte dennoch einen natürlichen Tagesablauf widerspiegeln sollte. Dazu mussten wir die beiden Seiten des Hauses an den zwei Drehtagen ideal nutzen, hier kam die Locationbesichtigung vorab und der akribische Drehplan voll und ganz zum Tragen.

 

Eine weitere Herausforderung war die große Anzahl an Einstellungen, mit vielen unterschiedlichen Schauspielern, die in zwei Drehtagen bewältigt werden musste. Durch die vorab erstellte Shotlist konnten wir die Zeit der Schauspieler am Set effektiv nutzen und haben Wartezeiten für den gesamten Cast deutlich reduzieren können. Aufgrund einer sehr gut eingespielten Crew, konnten die Aufgaben im Team flexibel verteilt und bei unvorhergesehenen Problemen agil gehandelt werden.

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Auf welchem Equipment habt ihr gedreht?

Als Kamera haben wir uns wegen des knappen Budgets für die Sony A7s II entschieden. Gepaart mit dem externen Recorder Atomos Shogun und der SLOG 2 Gammakurve konnten wir hier einen sehr großen Dynamikumfang abbilden.

Da der Look des Videos sehr stark in Richtung der 80er Jahre ausgerichtet werden sollte, setzte ich bei den Objektiven viel auf Vintage Optiken. Zum Einsatz kamen hier als Standardbrennweite abwechselnd das Zenit Helios und Zeiss Planar. Beim Weitwinkel griffen wir auf ein Soligor 35mm und wahlweise Walimex VDSLR 35mm, 24mm & 16mm zurück. Die Walimex Linsen ermöglichten auch den Einsatz eines Follow Focus, was bei den älteren Modellen wegen teilweise schwergängigen Fokusringen nicht immer möglich war.

Um den Bildern, vor allem gegen Ende des Films, mehr Bewegungsdynamik zu geben, haben wir hier auf den DJI Ronin als Gimbal gesetzt. Zum fokussieren wurde das Kit um den DJI Focus ergänzt. Der Top-Shot beim Planschbecken wurde mit einer DJI Mavic Pro geflogen. Dank der Erfahrung von Johannes Haugg als Drohnenpilot konnten wir die Einstellung trotz der nahestehenden Bäume ohne Probleme umsetzen.

Für die Innenszenen haben wir viel mit Tageslicht und Reflektoren gearbeitet. Zur Unterstützung wurden noch zwei Kinoflo 4 Banks und Haze eingesetzt. Für die Außenszenen kamen noch eine ARRI 2,5 kW Stufenlinse und eine M18 zum Einsatz. 

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Wie hat sich euer Team zusammengefunden und wie war die Arbeit mit deinen Mitstreitern?

Das Kamera Department bestand aus Alexander Immler, Johannes Haugg und mir. Da wir drei schon bei vielen Produktionen zusammengearbeitet haben, waren wir ein eingespieltes Team. Gerade bei den Umbauten und den Wechseln der Optiken konnten wir somit eine effektive und effiziente Arbeit zu jederzeit sicherstellen. Viele der Einstellungen wären ohne dieses Team in dieser Form nicht realisierbar gewesen. 

Beim Dreh selbst wurde mit einem bereits vorab aufgezeichneten Voice Over als Playback gearbeitet. Das ermöglichte uns die Laufzeit der einzelnen Szenen bereits beim Dreh exakt zu timen.

Hier ist das fertige Video dazu:

Lukas Maurer - Drohnenpilot und Kameramann

Lukas Maurer -Drohnenpilot - www.aerolution.tv

Lukas Maurer -Drohnenpilot - www.aerolution.tv

Was war Deine schönste Produktion?

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Vor gut 1,5 Jahren haben wir für eine ARTE-Serie („Klöster Europas- Zeugen des Unsichtbaren“) Luftaufnahmen von dem Kloster Ettal und von dem Kloster Frauenwörth auf der Fraueninsel im Chiemsee gedreht. Auf den ersten Blick mag das vielleicht nach einem 0815 Postkartendreh klingen und weniger spannend als Drehs mit schicken driftenden Autos oder einer Kinoproduktion mit Bully Herbig. Zugegeben habe ich es nicht geschafft die finale Folge am Stück an zu sehen, ist halt doch ein zähes Arte-Thema. Dafür war der Dreh aber umso spannender.  

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Was war die größte Herausforderung?

Der Regisseur hat sich in jedem Kloster gewünscht, dass das echte Gebete der Nonnen oder Mönche mit der Drohne gedreht wird. Hier waren dann an mich als Pilot mehrere Herausforderung auf ein Mal zusammen gekommen. Zum einem war klar, dass wir jeweils genau einen Versuch haben das Bild zu bekommen, bei einem Indoorflug durch eine Basilika von einem enormen historischen und finanziellen Wert keine alltägliche Aufgabe. Zusätzliche auch noch in einer Situation, in der man sich sonst aus Respekt nicht mal trauen würde auch nur laut zu niesen. Ob die Gebete bei dem Lärm der Drohne an diesem Tag erhört wurden ist leider nicht überliefert.

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Welche Technik habt ihr eingesetzt?

 

Wir sind mit der Inspire X5 geflogen. Für den Flug durch die Basilika haben wir Propellerschützer montiert und ein extremes Weitwinkel verwendet (Laowa 7,5mm = 15mm Äquivalent zu 35mm Sensor). Durch das Weitwinkel haben wir den Flug durch die ganze Basilika Bildstark einfangen können, da wir selbst beim Topshot an den Bildkanten noch die mächtigen Wände ins Bild bekommen haben.

Hier kommt mein Showreel, da könnt ihr euch einen kleinen Einblick verschaffen.

Nils Schwarz - Fotograf

Nils Schwarz - Fotograf - www.nilsschwarz.com

Nils Schwarz - Fotograf - www.nilsschwarz.com

Was beachtest du beim Fotografieren?

 Es muss zwischen den verschiedenen Aufträgen unterschieden werden. Geht es hierbei um das Portraitieren einer Person oder geht es um eine kommerzielle Arbeit, bei denen das Bild schon ausgearbeitet ist und das zu fotografierende feststeht. Beim Portraitieren ist es mir sehr wichtig mit der Person in Kontakt zu sein und mich ausschließlich um mein Model zu kümmern. 

Nur so komme ich zu meinem gewünschten Ergebnis und das ist vorerst auch das Wichtigste für meine Art der Fotografie. 

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Nach all dem kommt es natürlich auf die Lichtverhältnisse oder die Technik, sowie Location bzw. den Hintergrund an. 

Natürlich wird vorab besprochen und ausgearbeitet wie man zu einem gewünschten Ergebnis kommt. 

Bei einem kommerziellem Shooting ist das Wichtigste, dass die Stimmung am Set passt. Das entsteht durch gute Musik, gutem Catering und gutem Humor. 

Wenn all diese Faktoren passen steht einem guten Shooting Tag nichts mehr im Wege.

Eine weitere schöne Sache ist bei größeren Shootings mein eigens ausgesuchtes Team zusammenzustellen. Die richtigen Leute zusammenzubringen, um mit ihnen was Einzigartiges zu kreieren.

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Auf was hast du dich spezialisiert?

 Da ich nach meiner Ausbildung in einem Still-Life Studio schnell gemerkt habe, dass ich mit Menschen arbeiten muss und möchte, habe ich mich der Portrait, People und Lifestyle Fotografie gewidmet und mein Portfolio in diese Richtungen ausgebaut.

 

Es ist mir immer wieder eine große Freude interessante Menschen zu portraitieren und sie in einem Licht erscheinen zu lassen, wie sie sich vielleicht vorher noch nicht gesehen haben. 

Ebenfalls ist es schön, wenn z.B. ein erfahrener Schauspieler mit ausreichender Foto-Erfahrung zu dir kommt und dir sein Lob und Dankbarkeit ausspricht. 

Bei mir kommt der Mensch an erster Stelle!

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Welche Jobs hast du schon gemacht?

 Neben den unzähligen Portraits von Schauspielern, Künstlern, sowie von Business Leuten für namenhafte Firmen, durfte ich Dutzende Jobs für Magazine wie z.B. dem Focus Magazin, Rolling Stone Magazin oder dem Douglas Magazin „shooten“. 

Dazu kommen noch Aufträge für Hugo Boss, H&M, Lookbooks für einige Labels und diverse Fitness und Fachbücher für hiesige Verlage.

Außerdem mache ich noch gerne und viele freie Arbeiten für verschiedene Projekte und Künstler.

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Mit welchem Equipment fotografierst du?

 Ich arbeite sehr viel mit Tageslicht, Sunbounce Aufhellern und Diffusoren, aber auch mit künstlichem Blitz Licht im Studio. 

Da wird meistens mit Profoto und bei größeren Jobs auch mit Briese oder Elinchrom.

 Meine Kameraliebe liegt ganz klar bei Canon. Ich habe damit angefangen und gehöre eindeutig zur Canon Familie. Dort wird mit der 5 D Mark 4 gearbeitet. 

Im Falle eines größeren Werbe-Jobs auch mal mit einer Hasselblad und Phase One Digital Backs.

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Hier kommt mein Instagram Account ! Einfach aufs Bild Klicken !

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Benedikt Mühle - Sounddesign

Benedikt Mühle - Sounddesign

Benedikt Mühle - Sounddesign

Was war deine schönste und anspruchsvollste Produktion ?

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Das war der Kinowerbespot für das neue Xperia 10 und Xperia 10 Plus von Sony.

Um was geht es?

Für das neue Smartphone Xperia 10 und Xperia 10 Plus von Sony sollte ein spezieller Kinowerbespot für eine von Sony organisierte Kino- Road-/Produktshow produziert werden, welcher die speziellen Key- Features des neuen Produktes in den Vordergrund stellt. Dabei handelt es sich um das außergewöhnliche Display Format von 21:9 (nahe Cinemascope), echtes Multitasking mit mehreren Apps gleichzeitig auf der Benutzeroberfläche sowie der High Resolution Audio Klang.

Also was liegt näher als einen Kinowerbespot zu produzieren, welcher vermuten lässt, dass es sich um einen Film- Trailer handelt, im Laufe des Spots aber auflöst, dass dieser Trailer auf dem neuen Smartphone läuft und dabei die verschiedenen Features wie das Displayformat und das Multitasking erklärt und zeigt.

Und das in 30 Sekunden.

Was waren deine Aufgaben und wie war die Zusammenarbeit?

Ich wurde beauftragt für diesen Spot die komplette Tonpostproduktion zu übernehmen. 

Das beinhaltete:

  • Sprechercasting, Buchung und Aufnahme

  • Musikkomposition und Produktion (Orchestral)

  • Soundedit

  • Sounddesign

  • Soundmischung (5.1 Kino und 2.0 Youtube/Web)

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Generell hatte ich von Beginn an einen sehr guten Kontakt zum Bildeditor und Supervisor von der auftragegebenden Werbeagentur.

So wurde schon sehr früh im Produktionsprozess für mich klar, was der Kunde hören möchte und welchen Klangcharakter der Spot erhalten sollte.

Für die Musikkomposition arbeitete ich mit Gero LangHeinrich zusammen.

Wir kennen uns seit fast 10 Jahren und komponieren gemeinsam Musik und besonders bei einer Komposition für Orchester ergänzen wir uns perfekt.

Was waren deine größten Herausforderungen?

#1 Musikkomposition:

Von Anfang an war klar, dass der Spot eine eigens dafür komponierte Orchestermusik in 5.1 benötigt.

Aktuell wird dafür oft auf billige Stockmusik zurückgegriffen, welche meistens nicht in 5.1 vorliegt, sich immer öfters in verschieden Videos wiederholt und einfach nicht exakt zum Bildschnitt funktionieren kann. Das wollten wir definitiv vermeiden.

Allerdings brauchte es für diesen “Fake” Film- Trailer ein großes Arrangement mit gut klingenden Instrumenten und eine interessante, abwechslungsreiche Komposition für nur 30 Sekunden Bildmaterial. Zusätzlich hatten wir nach dem Picture Lock nur 2 Tage Zeit für die komplette Komposition und Produktion der Musik.

#2 Sounddesign:

Um den Filmtrailer Charakter des Werbespots zu zeigen, wurde aus Stockmaterial ein “Fake”- Filmtrailer geschnitten, welcher im Laufe des Spots auf dem Smartphone zu sehen ist.

Das bedeutete für mich, dass diese Bilder eine komplett neue Vertonung in 5.1 brauchten, da dieses Material keine Tonspur hatte.Zusätzlich wollte der Kunde wichtige Features des Xperia 10 von einer Voice Over Stimme präsentiert haben welche mit akzentuierten Soundeffekten unterstütz werden sollten. Außerdem sollte der Filmtrailer-Charakter des Spot durch typischen “Soundhits” und “Bassknalls” unterstütz werden.

Alles in allem also… einiges an Ton.

Wie bist du an die Herausforderungen herangegangen und welche Tools/Tricks hast du angewandt?

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#1 Musikkomposition:

Als Layout hatten wir vom Bildeditor einen Musiktrack aus verschieden Stockmusiken.

Das lieferte erstmal ein grobe Grundlage in welche Richtung es gehen sollte und der Kunde konnte schon früh in die Gestaltung der Musik mit einbezogen werden.

Gero und ich haben dann als erstes die grobe Akkordfolge und die Melodie festgelegt.

Für den Mittelteil des Spot, in welchen die meisten Features des Smartphones gezeigt werden wollten wir einen perkusiveren Part einführen welcher in einem großen Finale mit einblenden des Smartphones endet.


Aufgrund der knappen Zeit und der Wunsch nach einer Orchesterkomposition mussten wir auf virtuelle Instrumente setzen. Dabei verwendeten wir East/West Symphonie Orchestra. Diese Library liefert schon mal sehr natürliche Samples für die verschiedenen Streicher, Bläser und Percussions.

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Zusätzlich haben wir auch Synthesizer verwendet um die Fülle einer “Trailer”- Musik zu erreichen. Besonders wichtig für eine solche Produktion ist uns, das die Midinoten welche wir in Pro Tools mit Hilfe eines Keyboards einspielen, dem natürlichen Spielgefühl des jeweiligen Instruments in Tonhöhe, Dynamik und Genauigkeit gerecht werden.

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Da wir die Musik auch selber gemischt haben, konnten wir schon in diesem Stadium für die Endmischung des Spots Freiraum für den Dialog lassen und die Möglichkeiten des 5.1 Formates durch gezieltes Panning voll ausschöpfen. Des Weiteren habe ich noch PlugIns von Universal Audio verwendet um einen analogen Charakter und Wärme in den Klang der Musik und somit ein rundes Ergebnis zu bekommen.

#2 Sounddesign:

Für die Vertonung von dem stummen Stockmaterial musst ich mich aufgrund der Fülle an Sounds auf das wesentliche Konzentrieren. Ein zu ausgearbeitetes Sounddesign für die einzelnen Bilder hätte den Endmix überladen. Wichtig war mir aber trotzdem dass ich besonders zu Beginn des Werbespot das Gefühl habe ich schaue einen Filmtrailer mit guten Sound in 5.1.

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Also habe ich mich entschloßen für jedes Bild eine Grundatmosphäre in 5.1 zu haben und ein zwei Details durch bestimmte Töne hervorzuheben, welche nicht zu stark mit der Musik und dem Voice Over konkurrieren. Sobald der Trailer dann im Smartphone läuft habe ich die Tiefen und Hohen Frequenzen beschnitten um den Eindruck, dass der Trailer jetzt im Handy läuft, etwas deutlicher zu unterstützen.


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Die Sounds die das Smartphone macht, konnte ich Dank der guten Zusammenarbeit mit der Werbeagentur direkt mit dem neuen Xperia 10 aufnehmen und später in das Sounddesign einfügen. Dadurch konnte ich komplett authentisch mit der Vertonung des neuen Smartphones bleiben.

Etwas schwieriger waren die für das Format typischen Hits, Bassknalls und Trailer Sounds.

Diese führen aufgrund von ihrer Dichte oft zu schwieriger Sprachverständlichkeit des Voice Overs.

Deshalb entschied ich mich diese Effekte vorrangig in den Subwoofer und in die Surrounds zu platzieren. Das hat den Vorteil, dass ich akustischen Platz für die Sprache und die Musik lasse und gleichzeitig einen druckvollen mitreisenden Mix erzeuge.


SCHAUT ES EUCH AN HIER IST DAS ENDPRODUKT:

Maximilian Rügamer - Motion Design

Maximilian Rügamer - Motion Designer -  www.maximilian-ruegamer.de/

Maximilian Rügamer - Motion Designer - www.maximilian-ruegamer.de/

Was war deine schönste und anspruchsvollste Produktion ?

Luna ist eines meiner persönlichen Projekte. Fernab von Deadlines, Styleguides und Zielgruppen kann ich bei so einem Video tüfteln, basteln, lernen und dadurch frischen Wind in meine Arbeitsweise bringen.

Eines Abends sah ich durch mein Dachfenster, erblickte den Vollmond und dachte über dessen Gegensätze nach. Oft übersehen, aber mit einer großen Wirkung auf unsere Welt. Also entschied ich mich den Mond in einem kleinen Video zu charakterisieren und neue Techniken auszuprobieren.

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Wie war deine Vorgehensweise ?

Am Anfang steht immer die Theorie. Ich sammelte Ideen, machte Skizzen, dachte über Metaphern und Szenenübergänge nach. Relativ flott hatte ich einen Text, der als Leitfaden für die Animation diente.

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Anschließend erforschte ich, wie ich bestimmte Aussagen verbildlichen kann. Wie vermittle ich beispielsweise den Zyklus des Mondes? Immer stetig und verlässlich - wie eine Uhr! Eine Uhr hat Zeiger, Ziffern, ein Werk und manchmal ein Pendel. Das Pendel hat am unteren Ende ein Gewicht, welches oft rund ist – wie der Mond. So war die Brücke von der Sinnhaftigkeit des Textes zum Bild gebaut.

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Auf was hast du bei der Animation geachtet ?

Die Metaphern verschmolzen mit dem Stil und das Storyboard entstand. Es gleicht einem Comic und dient dazu alle Szenen im Kern schon einmal vor sich zu haben und Abläufe festzulegen.

Schließlich begann ich mit der Animation. Das Timing gab das Voice Over der Sprecherin vor. Übergänge, Aktionen und Nebenaktionen schaukelten rhythmisch über die Timeline. Keyframe für Keyframe entstand erst die Hauptanimation, dann die sekundäre Animation. Schließlich fügte sich beides mit dem Hintergrund und den Lichteffekten zusammen. Sounds und Musik (bisschen auf meiner Gitarre gezupft) brachten noch mehr Plastizität.

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Was hast du aus diesem Projekt mitnehmen können ?

Luna ist beispielhaft wie sich mein Workflow entwickelt hat. Einige Methoden, die ich heute bei Projekten mit verschiedensten Kunden und Produktionsfirmen anwende, haben sich durch Luna etabliert. Jeder Tag, in dem ich mich in der fantastischen Welt des Motion Designs bewege, bietet mir neue Ideen, Techniken und Erfahrungen. Doch das wichtigste Element für eine gelungene Animation bleibt immer das Gleiche: die Gaudi an der Arbeit!

Leslie Ann Miller - Editorin, Postproduktion, Motion Graphics

Leslie Ann Miller - Editorin, Postproduktion, Motion Graphics

Leslie Ann Miller - Editorin, Postproduktion, Motion Graphics

Was war dein bisher interessantestes Projekt?

 Das war der 50 Jahre Bühnenjubiläums-Trailer für Peter Maffay.

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Wie hast du den Filmschnitt erlebt?

 Ziel war es, Bühnenmaterial aus 50 Jahren zu einem knapp 1,5 minütigen, emotionalen Trailer zu schneiden. Aus vielen Stunden Doku- und Livematerial die besten und stärksten Momente heraus zu filtern war dabei natürlich die erste große Herausforderung. 

Je mehr Material ich sichtete, desto tiefer tauchte ich in die Welt von Peter Maffay ein. Ich lernte seine Vielseitigkeit kennen und wie er es schafft zu den Herzen so vieler Menschen zu sprechen. Und ich verstand, dass dahinter mehr steckt als "bloß" ein Musiker - vielmehr ein Mensch voller Herzensgüte und Visionen.

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Es machte Riesenspaß in die Geschichte eines Menschen einzutauchen und diese erzählen zu dürfen.
Es fühlte sich so an, Teil von etwas Großem zu sein.

Nicht zuletzt deswegen war es mir sehr wichtig, Peters Wirken und Künstlertum so gut es ging in diese eineinhalb Minuten zu komprimieren.

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Wie baut sich der Film auf?

Die ersten Sekunden in schwarz-weiß erzählen den Moment, der vor einem Konzert stattfindet. Die Menschen in der Halle jubeln erwartungsvoll und hinter der Bühne bereitet sich Peter vor. Bis zu dem Moment, in dem er auf die Bühne rennt und das Spektakel losgeht.

Es folgt ein Medley seiner besten Hits, bebildert mit zugehörigen Momenten aus der jeweiligen Zeit. Die Übergänge kennzeichnen sich durch einen typischen Oldschool TV-Overlay & Sound - wie als würde man auf dem Fernseher durch Peters Leben zippen.

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Die Kunst dabei war es, die verschiedenen Songs flüssig aneinander zu bauen und starke Bilder darüber zu legen um den Zuschauer emotional zu packen. 

Ein paar Stimmen von Fans und das darauffolgende Statement von Peter bezüglich der Verbindung zu ihnen stärkt nochmal das Bild eines Künstlers, der nicht nur wahnsinniges Talent für Songwriting hat, sondern auch auf der Gefühlsebene zu seinen vielen Fans durchdringt.

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Zuletzt untermalt der Song "Halleluja" gekonnt das Feuerwerk aus Momenten der Neuzeit und findet seinen Abschluss in Peter’s Ausruf "Seid ihr bereit?", das den Fan in freudiger Erwartung auf Zukünftiges vorbereitet.

Ein rockiges Gitarrenriff und der "50 Jahre Peter Maffay" Claim bilden den Abschluss unseres Trailers.

Was hat dir am meisten Spaß gemacht?

Irgendwie alles – in die Geschichte eines bedeutenden Künstlers einzutauchen, gute Momente heraus zu suchen und intuitiv nach und nach den Film zusammenzubauen. Vor Allem mochte ich auch die Aufgabe Snippets aus den Songs so zusammen zu schneiden, dass es nicht holprig wirkt, sondern schön flüssig klingt und im Flow bleibt.

Abschließend war es bei Release des finalen Trailers ein wirkliches Fest, die Reaktionen der Fans auf Facebook zu lesen.
So viel Liebe und Dankbarkeit gegenüber ihrem Idol, Peter Maffay.
Es ist einfach schön, durch so einen Film anderen Menschen eine Freude zu machen und sie glücklich stimmen zu können.

Das ist die Motivation.

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Welche Programme hast du benutzt?

 Für diesen Film lediglich Adobe Premiere CC 2019.

Geschnitten wurde auf unserem Inhouse iMac Pro.

 Das Mastern des Sounds übernahm unser talentierter Sounddesigner Bene, gearbeitet hat er mit Avid Pro Tools.

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Dein Fazit?

Besonders machte dieses Projekt nicht nur das Schneiden an sich, sondern vielmehr der Einblick in die spannende Welt Peter Maffays.

Als Beweis seines unglaublichen Talents fürs Songs schreiben, schallen nun bis heute seine Hits fast täglich durch meinen Kopf. Aber das sind Ohrwürmer, die man gerne hat.

"Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.

erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann,

weiß ich, es ist für mich zu spät."

Michael Baumberger - Regie, Konzeption und DOP Monacoframe

Michael Baumberger - Regie, Konzeption und DOP Monacoframe

Michael Baumberger - Regie, Konzeption und DOP Monacoframe

Was war deine schönste Produktion?

Carpet - selene live at zenith

Carpet - Selene

Carpet - Selene

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Das Konzept eine Plansequenz mit einer Kreisfahrt in einer Livesession zu verbinden, habe ich bereits während des Studiums geschrieben. Ich wollte immer die Kraft eines Films ohne schnitt zeigen und mich selbst als DOP und Regisseur herausfordern. Es hat fast fünf Jahre gedauert, bis ich die richtige Band mit dem richtigen Song dafür gefunden habe.

Was waren die Herausforderungen?

Die Größte Herausforderung war es, die richtige Location für das Konzept zu finden.                       

Wir benötigten eine große Halle, welche man aber komplett abdunkeln musste. Wir haben im Vorfeld oft über das Zenith nachgedacht - als wir dann die Chance bekamen, mussten wir zuschlagen.

Eine weitere Herausforderung war die Länge des Songs.

Wir haben versucht über die ganze Strecke von über neun Minuten die Bewegungen der Kamera der Musik anzupassen, hier war es äußerst wichtig zum richtigen Moment am richtigen Platz zu sein. 

Ein ebenfalls sehr wichtiger Punkt war die Stimmung des Films. Es war mir sehr wichtig, dass das Lichtkonzept zur Musik passt und nicht vom eigentlichen Inhalt ablenkt. Es sollte unterstützend sein, aber auch zusammen mit der Musik eine besondere Stimmung erzeugen.

Daher habe ich mich auch nur für sehr leichtes grundlicht entschieden. Beim Effektlicht habe ich mich für ein Set Asteras entschieden. Die Herausforderung hierbei war die Programmierung der Asteras, da wir nur begrenzt Zeit hatten die Lampen zu testen und letztendlich die komplette Programmierung vor Ort machen mussten. Dank der wunderbaren Antonia Zettl war auch das zu meistern.

Das Team

Unser Team bestand zusätzlich zu Kamera und Regie aus zwei Grippern, einem 1.AC, und einem Oberbeleuchter und eine Lichtdesignerin, welche sich um die Programmierung der Asteras gekümmert hat.

Einen unglaublich anspruchsvollsten Job am Set hatten unsere beiden Gripper. Einen Dolly mit Kamera, Kameramann und 1.AC über neun Minuten konstant und mit den abgemachten Timings zu schieben war eine riesen Leistung. Wir haben uns nach dem ersten Take dazu entschieden immer mit einem Gripper pro Take zu arbeiten um den Jungs immer wieder eine Pause zu gönnen.

Die Technik

Gedreht haben wir auf der RED Epic Dragon 5k mit einem Zeiss Compact Zoom 2 28-80. Wir haben bewusst diese Kamera gewählt, da durch den RED -RAW-codec in der Postproduktion noch viele Möglichkeiten in der Farblichen Bestimmung möglich waren. Wir haben einen Schienenkreis mit einen Außendurchmesser von sechs Metern für unseren Panther Doorwaydolly gelegt. Licht hatten wir verschiedene Tungsten Einheiten dabei, sowie ein Arri Skypanel 60 als Führungslicht und die acht Astera Pixel Tubels als Effektlicht.

 

Maximilian Rödl - DOP, Konzeption und Produktion Monacoframe

Maximilian Rödl - DOP und Founder Monacoframe

Maximilian Rödl - DOP und Founder Monacoframe

Was war deine schönste Produktion ?

 

Das war das                                                                   SIEMENS – Empowering People Award Commercial

Um was gehts?     Dieser Award ist mit 20.000 € Preisgeld ausgezeichnet und ruft weltweit Sozialunternehmer und Erfinder von Low-Tech-Lösungen auf, sich bis zum 31. Oktober 2018 für den empowering people Award 2019 zu bewerben. Siemens sucht dabei leicht anwendbare technische Lösungen, die in ein soziales Geschäftsmodell eingebettet sind. Dabei stehen die Ideen der einzelnen Menschen im Vordergrund.

Um was gehts?

Dieser Award ist mit 20.000 € Preisgeld ausgezeichnet und ruft weltweit Sozialunternehmer und Erfinder von Low-Tech-Lösungen auf, sich bis zum 31. Oktober 2018 für den empowering people Award 2019 zu bewerben. Siemens sucht dabei leicht anwendbare technische Lösungen, die in ein soziales Geschäftsmodell eingebettet sind. Dabei stehen die Ideen der einzelnen Menschen im Vordergrund.

Was waren eure größten Herausforderungen?

 

Es gab drei große Herausforderungen: 

 

#1: Zunächst war für mich und meinen Regisseur Linus Herbig-Matten die größte Herausforderung, den sehr abstrakten Begriff einer IDEE in Bilder umzusetzen. 

Wir haben uns dafür entschieden Ideen zu personifizieren und das auf interkulturelle Art und Weise, damit sich ein möglichst großer Teil der Gesellschaft angesprochen fühlt.

Dabei war die Zeit von 1:30 min die große Schwierigkeit – Wir mussten mit wenigen Bildern eine Verbindung zu den Personen schaffen und gleichzeitig die Story einer Ideenfindung erklären. Das hat uns ziemlich viel Gehirnschmalz gekostet und das ein oder andere graue Haar.

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Sofern das Konzept stand, gings an die Drehplanung und grobe Umsetzung.

 

#2: Dort war eine der großen Herausforderungen, Deutschland möglichst international aussehen zu lassen. Eine unserer spannendsten Szenen ist gleich das erste Bild, welches am Walchensee gedreht worden ist. Da das Gebiet um den Walchensee Naturschutzgebiet ist, wurde uns nicht erlaubt ein offenes Feuer zu machen. Somit mussten wir das Feuer komplett in der Postproduktion bauen. 

Um ein flackerndes Feuer zu generieren nutzten wir 2 Gemini Litepanels und eine Glühbirne, welche an eine Flickerbox angeschlossen war. 

#3: Ebenso das letzte Bild war nicht leicht zu realisieren, da die Eröffnung der Eng extrem wetterabhängig ist und die Bauern der Almen ihre Tiere auf Weide schicken müssen. 

Somit war die Weide, die wir uns beim Locationscouting ausgeguckt haben, am Drehtag voller Kühe, die wir händisch vertreiben mussten.

Viele Herausforderungen, aber wir haben sie alle gemeinsam gemeistert!

 

Auf welchem Equipment habt ihr gedreht?

Wir haben auf der ARRI ALEXA MINI und MASTERPRIMES gedreht, um das beste Endresultat zu erreichen. Wir wussten natürlich, dass wir in die ein oder anderen Bilder Visual Effects einfügen werden, somit war mir wichtig, dass die Postpro auch technisch hochwertigstes Material bekommt. Außerdem sind bestimmt 70 % der Bilder mit dem DJI RONIN 2 Gimbal gedreht, um einfach Dynamik und leichte Bewegung zu erzählen. Wir haben auf Festbrennweiten gedreht, um einfach einen werblichen Look zu schaffen, dabei stand die 25mm im Vordergrund, um die weiten der Landschaft einfangen zu können. Da die Bilder Großteils draußen gedreht wurden, mussten wir versuchen mit available light,  8x8 Butterfly’s und Reflektoren zu arbeiten, um die Schauspieler ins rechte Licht zu rücken.

Dabei spielte natürlich, bei der Disposition der Sonnenstand auch eine große Rolle.

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Wie hat sich euer Team zusammengefunden und wie war die Arbeit mit deinen Mitstreitern?

 

Wir versuchen immer die besten Leute zu bekommen, die auch schon einmal miteinander gearbeitet haben. Das hat bei diesem Dreh auch wunderbar geklappt. Sonst wäre dieses Endprodukt auch nicht so gelungen, da wir alle die ,,Extra Meile‘‘ gegangen sind und 120% Prozent gegeben haben. Das TEAM ist wie ein Uhrwerk, da muss einfach alles passen und jedes Zahnrad ins andere greifen.

Wie habt ihr diese schönen Locations gefunden?

 

Linus und ich waren etwa 3 Wochenenden auf Locationscouting Tour und haben uns diverse Bergmassive, Bergseen, Boxhallen und Künstlerateliers angesehen. Am Ende waren es dann folgende Locations:

ENG -ALM, Walchensee, BOXWERK und die Wiede-Fabrik in München.

Und es hat sich auch echt gelohnt, dass wir relativ lang gescoutet haben, wir hatten so viele tolle und nette Menschen um uns, da hat man die Arbeit fast vergessen.

 SCHAUT ES EUCH AN HIER IST DAS ENDPRODUKT:

Peter Maffay - Tour Trailer LIVE 2020

Mal wieder ein Riesen Dankeschön an Peter und seine Crew, wie Tobi und Jessy mit deren Unterstützung wir zusammen nicht nur das 50 Jahre Peter Maffay Video, sondern auch den Tour Trailer schneiden durften.

Es ist uns ein Fest mit EUCH zu arbeiten und kreativ zu sein.

Euere Monacoframes alias Leslie, Michi, Bene und Maxi

PS: Vielen Dank auch für den Rotwein, wir haben uns sehr gefreut 🤟🏻 ROCK ON

Bierbrauen bei Monacoframe

Weizenbahner und Bruno

bierbrauen

Hopfen und Malz…

Gott erhalts

Einmal im Monat wird gebraut!

Wem die Namen oben nichts sagen, es sei soviel verraten …es geht um Bier:)

Dadurch, dass unser Office direkt hinter der Augustiner Brauerei liegt, diese aber recht knausrig mit Freibier ist, haben wir das einfach selbst in die Hand genommen.

Hier ein paar Impressionen:

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Carpet Musikvideo im Zenith

Wir haben für die Augsburger Band Carpet ein Musikvideo im Zenith gedreht. Das Endprodukt bekommt ihr auch demnächst zu sehen. Danke nochmal an die tolle Stimmung und die tollen Menschen, die uns bei dem Projekt unterstütz haben. Eingroßes Merci geht auch an Bruno Tenschert für die tollen Fotos vom Set schaut mal auf seine Instagram Seite hier.

https://www.instagram.com/brunotenschert/

Wenn hr wissen wollt welche wundervolle Musik Carpet machen hier gehts zu Spotify:

https://open.spotify.com/album/2YurloQ7SylFkVPvydTXD1?si=SSRGAfwpS8mvHaR7t-Ynwg